Allgemeine Geschäftsbedingungen für Aussteller der Dresdner WEITSICHT (2019)

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Aussteller der Dresdner

WEITSICHT (2019)

I. Geltungsbereich

  1. 1. Nachfolgende Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die Zurverfügungstellung von Standflä-chen zwischen der Hess & Hess GbR, Veranstalter der Messe Dresdner WEITSICHT (nachfolgend WEITSICHT), und dem ausstellenden Unternehmen (nachfolgend Aussteller). Bei der WEITSICHT han-delt es sich um eine Netzwerkmesse mit dem Ziel, Unternehmer verschiedener Branchen und verschie-dene Unternehmernetzwerke miteinander zu vernetzen.
  2. 2. Abweichungen von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind nur wirksam, wenn sie von WEIT-SICHT schriftlich bestätigt worden sind. Geschäftsbedingungen des Ausstellers oder Dritter finden keine Anwendung, auch wenn diesen nicht gesondert widersprochen wird.

II. Anmeldung, begrenzter Konkurrenzschutz

  1. 1. Die Anmeldung zur WEITSICHT erfolgt online durch vollständiges Ausfüllen und Absenden des Online-formulars ( www.dresdner-weitsicht.de/register ) unter Angabe der Standfläche nach Standplan (kleine oder große Standfläche), der Auswahl der Branche nach einsehbarem Katalog und zusätzlicher Bestäti-gung eines per E-Mail erhaltenen Links.
  2. 2. Die Anmeldung kann nicht mit Bedingungen und Vorbehalten versehen werden, insbesondere stellen Platzierungswünsche keine Bedingung für die Teilnahme dar.
  3. 3. Mit Absenden des Onlineformulars bzw. zusätzlicher Bestätigung eines per E-Mail erhaltenen Links werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verbindlich vom Aussteller anerkannt. Der Aussteller haftet dafür, dass auch die von ihm auf der Veranstaltung beschäftigten Personen diese Bedingungen einhalten.
  4. 4. Konkurrenzschutz wird im Interesse eines Branchenmix wie folgt vereinbart: je Branche werden maximal zwei Aussteller zugelassen. Der erstanmeldende Aussteller einer Branche laut Katalog kann durch ent-sprechenden kostenpflichtigen Sperrwunsch weitere Vertreter derselben Branche als Aussteller aus-schließen. Vor der Anmeldung ist im Katalog unter www.dresdner-weitsicht.de/register einsehbar, ob ei-ne Branche noch frei oder bereits durch einen anderen Aussteller besetzt ist (Ampelsystem).
  5. 5. Bewirbt ein Aussteller auf der Messe eine andere als die von ihm angemeldete Branche, kann er mit einer Frist von einer halben Stunde aufgefordert werden, diese nicht vertragskonforme Werbung zu un-terlassen; nach fruchtlosem Verstreichen dieser Frist kann er von der Messe ausgeschlossen werden.

III. Zulassung, Ausstellungsgegenstände

  1. 1. Ein Rechtsanspruch auf Zulassung besteht nicht. Gehen bei der WEITSICHT vor Ablauf der Anmelde-frist mehr zulassungsfähige Anmeldungen ein als Ausstellungsfläche vorhanden ist, entscheidet WEIT-SICHT über die Zulassung nach billigem Ermessen. Sie ist ferner berechtigt, eine Beschränkung der angemeldeten Ausstellungsgegenstände vorzunehmen.
  2. 2. Die Zulassung gilt nur für die angemeldeten Ausstellungsgegenstände, den in der Standflächenbestäti-gung bestimmten Aussteller und die darin angegebene Standfläche.
  3. 3. Andere als die angemeldeten und zugelassenen Gegenstände dürfen nicht ausgestellt werden.

IV. Standflächen; Betriebs-, Anwesenheits- und Entscheideranwesenheitspflicht, VIP-Tickets

  1. 1. WEITSICHT ist berechtigt, dem Aussteller im Einzelfall aus wichtigem Grund nachträglich eine von der Zulassung abweichende Standfläche zuzuteilen, Größe, Maße und Lage zu ändern, ohne dass der Aus-steller hieraus Rechte herleiten kann. Von der Notwendigkeit einer solchen Maßnahme macht WEIT-SICHT dem Aussteller unverzüglich Mitteilung, wobei er ihm nach Möglichkeit eine gleichwertige andere Standfläche zuteilt. Verändert sich die Standmiete, so erfolgt Erstattung oder Nachberechnung. Der Aussteller ist berechtigt, innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt dieser Mitteilung seine Anmeldung zu-ckzunehmen. Der Aussteller kann aus der Veränderung der Lage der übrigen Standflächen bei Beginn der Messe gegenüber dem Zeitpunkt der Zulassung keine Ansprüche herleiten.
  2. 2. Ein Tausch der zugeteilten Standfläche mit einem anderen Aussteller sowie eine teilweise oder vollstän-dige Überlassung der Standfläche an Dritte sind ohne Zustimmung der WEITSICHT nicht gestattet.
  3. 3. Die Standfläche muss während der gesamten Messeöffnungszeit ordnungsgemäß ausgestattet sein. Der Messestand muss während der gesamten Dauer der Veranstaltung zu den festgesetzten Öffnungs-zeiten mit fachkundigem und entscheidungsberechtigtem Personal besetzt sein.
  4. 4. Jeder Aussteller erhält für eine kleine Standfläche 5 VIP-Tickets, für eine große Standfläche 10 VIP-Tickets, deren Marketingkosten im Standpreis bereits enthalten sind. Aufgrund des Charakters der Netzwerkmesse ist jeder Aussteller verpflichtet 5 (kleine Standfläche) bzw. 10 VIP-Gäste (große Stand-fläche) auf der Messe zu präsentieren. Verletzt der Aussteller eine der in Satz 2 genannten Pflichten, hat er für jeden nicht präsentierten VIP-Gast eine Vertragsstrafe in Höhe von 20,00 EUR zuzüglich gesetzli-cher Umsatzsteuer zu zahlen. VIP-Gäste in diesem Sinne sind fachkundige und entscheidungsberech-tigte Personen des Ausstellers oder seiner Geschäftspartner (nicht Mitarbeiter anderer Aussteller). Prä-sentation des VIP-Gastes in diesem Sinne bedeutet, die Anwesenheit des VIP-Gastes auf dem VIP-Abend im Rahmen der Messe WEITSICHT.

V. Keine Gemeinschaftsaussteller

Standflächen werden grundsätzlich nur als Ganzes und nur an einen Vertragspartner überlassen

VI. Standmiete / Zahlweise

  1. 1. Die Höhe der Mietsätze und die Zahlungsweise ergeben sich aus dem Verzeichnis unter ( www.dresdner-weitsicht.de /ueber).
  2. 2. Die Bezahlung der Standmietenrechnung zu den festgesetzten Terminen ist Voraussetzung für die Nut-zung der zugeteilten Standfläche.
  3. 3. Die Zahlung erfolgt als Vorauszahlung aufgrund der unter www.dresdner-weitsicht.de/register einsehba-ren Rechnung.
  4. 4. Die Rechnungsübersendung erfolgt nach Zahlungseingang durch den Abruf der mit einem Zeitstempel zum Zahlungseingang versehenen Rechnung aus dem Account des Ausstellers unter www.dresdner-weitsicht.de/register und als E-Mail-Anhang.

VII. Rücktritt von der Anmeldung, Stornierung der Standfläche

  1. 1. Sagt der Aussteller ab, storniert er einen Teil der Standfläche oder nimmt er an der Veranstaltung nicht teil, ist WEITSICHT berechtigt, die gemietete Standfläche oder den stornierten Teil der gemieteten Standfläche anderweitig zu nutzen und an Dritte zu vermieten.
  2. 2. Soweit dem Aussteller kein zwingendes gesetzliches Rücktritts- bzw. Kündigungsrecht zusteht, bleibt der Aussteller nach der Zulassung auch bei Stornierung oder Teilstornierung zur Zahlung einer Storno-gebühr wie folgt verpflichtet:
    1. a. bis 30 Tage vor Beginn der Veranstaltung 50% und
    2. b. ab 29 Tage vor Beginn der Veranstaltung fällt die volle Höhe der vereinbarten Standmiete für die stornierte Standfläche an.
  3. 3. Dem Aussteller bleibt in jedem dieser Fälle der Nachweis vorbehalten, dass sich WEITSICHT infolge der Stornierung, der Teilstornierung oder der Nichtteilnahme weitere unberücksichtigte Aufwendungen er-spart hat und Vorteile erlangt hat oder infolge der Stornierung kein oder ein geringerer Schaden ent-standen ist. Sofern für die Messe noch andere freie Standflächen im Umfang der an den Aussteller ver-mieteten Standfläche zur Verfügung stehen, kann sich der Aussteller jedoch dabei in der Regel nicht da-rauf berufen, WEITSICHT habe durch eine anderweitige Vermietung oder Nutzung der Standfläche oder eines Teils der Standfläche Vorteile, insbesondere in Form der erzielten Miete, erlangt.

VIII. Widerruf der Zulassung

  1. 1. WEITSICHT ist zum Widerruf der Zulassung und zur anderweitigen Vergabe der Standfläche in folgen-den Fällen berechtigt:
    1. a. Die Standfläche wird nicht rechtzeitig, das heißt bis spätestens 1 Stunde vor der offiziellen Er-öffnung, erkennbar belegt.
    2. b. Der Aussteller lässt im Falle der Nichtzahlung der Standmiete zu den festgesetzten Terminen eine von WEITSICHT gesetzte Nachfrist fruchtlos verstreichen.
    3. c. Über das Vermögen des Ausstellers wird ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt, mangels Masse abgewiesen oder ein Insolvenzverfahren wurde bereits eröffnet.
    4. d. Die Voraussetzungen für die Standflächenbestätigung seitens des angemeldeten Ausstellers sind nicht mehr gegeben oder WEITSICHT werden nachträglich Gründe bekannt, deren rechtzeitige Kenntnis eine Nichtzulassung gerechtfertigt hätte.
    5. e. Der Aussteller verstößt gegen das Hausrecht der WEITSICHT oder der Messegesellschaft.
  2. 2. Auch in diesen Fällen behält sich WEITSICHT die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen vor. Der Aussteller hat seinerseits keine Ansprüche auf Schadenersatz.

IX. Ausschluss von Gegenständen

  1. 1. WEITSICHT kann verlangen, dass Gegenstände entfernt werden, die in der Anmeldung nicht enthalten waren oder sich als belästigend, gefährdend oder sonst ungeeignet erweisen oder nachweislich gegen gewerbliche Schutzrechte verstoßen. Wird diesem Verlangen nicht entsprochen, so erfolgt die Entfer-nung der Gegenstände durch WEITSICHT auf Kosten des Ausstellers.
  2. 2. Im Falle einer dem Aussteller nachgewiesenen Schutzrechtsverletzung (z.B. auf Grund einer rechtskräf-tigen gerichtlichen Entscheidung) kann WEITSICHT den Aussteller von der weiteren Teilnahme aus-schließen.

X. Standaufbau, Standausstattung, Standgestaltung, Betreiberbezeichnung

  1. 1. Der Ausstellungsstand muss dem Gesamtplan der Messe angepasst sein.
  2. 2. WEITSICHT behält sich vor, den Aufbau unpassend oder unzureichend ausgestatteter Stände zu unter-sagen oder auf Kosten des Ausstellers abzuändern.
  3. 3. Für den Aufbau des Messestandes ist der Aussteller verantwortlich, soweit nichts anderes vereinbart wurde. Der Aufbau muss spätestens bis zum Aufbauendtermin (eine Stunde vor Messebeginn) abge-schlossen und der Stand von Verpackungsmaterial geräumt sein. Der Abtransport von Ausstellungsgü-tern und der Abbau von Ständen vor Schluss der Veranstaltung sind unzulässig.
  1. 4. Firmenname und Sitz des Ausstellers müssen durch eine Standbeschriftung deutlich sichtbar gemacht werden.
  2. 5. Eine Überschreitung der festgesetzten Höhenbegrenzung für die Stände bedarf der Zustimmung der WEITSICHT. Das gleiche gilt für die Ausstellung von besonders schweren Ausstellungsgütern.
  3. 6. Verankerungen im Hallenboden, an den Hallenwänden und den Hallendecken sind nicht zulässig.
  4. 7. Nach Beendigung der Veranstaltung sind der Messeaufbau, soweit er von WEITSICHT erstellt worden ist, unbeschädigt zurückzugeben und der ursprüngliche Zustand wieder herzustellen. Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung verursacht oder nicht unverzüglich nach Schadenseintritt gemeldet wurden, hat der Aussteller zu ersetzen. Ausstellungsgüter, die sich nach dem Abbauendtermin noch auf den Ständen befinden, können auf Kosten des Ausstellers abtransportiert und eingelagert werden.

XI. Höhere Gewalt, Veranstaltungsabsage/-verlegung

  1. 1. Kann WEITSICHT auf Grund höherer Gewalt oder durch sonstige Umstände, die sie nicht zu vertreten hat, die Veranstaltung nicht oder nicht am zugesagten Termin durchführen, so hat sie den Aussteller un-verzüglich hiervon zu unterrichten.
  2. 2. Grundsätzlich entfällt der Anspruch auf Standmiete, jedoch kann WEITSICHT in Höhe bereits anteilig für den Aussteller entstandener Aufwendungen Rechnung stellen.
  3. 3. Sollte WEITSICHT in der Lage sein, die Veranstaltung zu einem späteren Termin durchzuführen, so hat sie den Aussteller hiervon unverzüglich zu unterrichten. Der Aussteller ist berechtigt, innerhalb von zwei Wochen nach Zugang dieser Mitteilung seine Teilnahme zu dem veränderten Termin abzusagen. In die-sem Falle hat er Anspruch auf Rückerstattung bzw. Erlass der Standmiete.
  4. 4. Muss WEITSICHT auf Grund Eintritts höherer Gewalt oder auf Grund sonstiger Umstände, die sie nicht zu vertreten hat, eine begonnene Veranstaltung verkürzen oder absagen, so hat der Aussteller keinen Anspruch auf Rückzahlung oder Erlass der Standmiete.

XII. Auf- und Abbauausweise, Ausstellerausweise

  1. 1. Der Aussteller erhält für sich und für die während des Auf- und Abbaus eingesetzten Mitarbeiter gege-benenfalls Auf- und Abbauausweise. Diese gelten nur während der Auf- und Abbauzeit und berechtigen nicht zum Betreten des Ausstellungsgeländes während der Veranstaltung.
  2. 2. Für die Laufzeit der Veranstaltung erhält der Aussteller für sich und die von ihm beschäftigten Personen zwei Ausstellerausweise, die zum Zutritt berechtigen.
  3. 3. Die Ausweise sind auf den Namen ausgestellt. Sie sind nicht übertragbar und nur gültig in Verbindung mit einem amtlichen Ausweis. Bei Missbrauch wird der Ausweis ersatzlos eingezogen.

XIII. Werbung auf der Messe, Verwendung von Geräten

  1. 1. Werbung aller Art ist innerhalb der vom Aussteller angemieteten Standfläche für das Unternehmen des Ausstellers sowie die gewählte Branche und nur für die von ihm hergestellten oder vertriebenen Erzeug-nisse und/oder Dienstleistungen erlaubt, soweit diese angemeldet und zugelassen sind.
  2. 2. Die Verwendung von Geräten und Einrichtungen, durch die optisch und/oder akustisch eine gesteigerte Werbewirkung erzielt werden soll, bedürfen der schriftlichen Genehmigung der WEITSICHT. Optisch und/oder akustisch betriebene Geräte und Einrichtungen dürfen keinen störenden Charakter für andere Aussteller, Besucher oder Veranstaltungen haben. Für die Einhaltung arbeitsschutzrechtlicher Vorgaben ist auch insoweit der Aussteller selbst verantwortlich.
  3. 3. Werbung außerhalb der vom Aussteller angemieteten Standfläche ist nur im Rahmen der von WEIT-SICHT angebotenen Werbe- und Sponsoringmaßnahmen gestattet.
  4. 4. Werbung politischen Charakters ist grundsätzlich unzulässig.

XIV. Fotografien, Zeichnungen, Filmaufnahmen

  1. 1. WEITSICHT ist berechtigt, Fotografien, Zeichnungen und Filmaufnahmen vom Ausstellungsgeschehen, von den Ausstellungsständen und den ausgestellten Gegenständen anfertigen zu lassen und für Wer-bung oder Presseveröffentlichungen zu verwenden, ohne dass der Aussteller Einwendungen dagegen erheben kann. Das gilt auch für Aufnahmen, die Presse oder Fernsehen mit Zustimmung des Veranstal-ters direkt anfertigen.
  2. 2. Aufträge für Fotografien, Zeichnungen und Filmaufnahmen des Ausstellungsstandes gegen Entgelt darf der Aussteller nur an die von WEITSICHT zugelassenen und mit einem entsprechenden Ausweis verse-henen Dienstleistungsunternehmen vergeben. Mit der Anfertigung vor Beginn und nach Schluss der täg-lichen Öffnungszeit dürfen nur diese Dienstleistungsunternehmen beauftragt werden. Andere Dienstleis-tungsunternehmen erhalten zu diesen Zeiten keinen Einlass.
  3. 3. Dem Aussteller ist es nicht gestattet, Fotografien, Zeichnungen und Filmaufnahmen von Ständen und Ausstellungsgütern anderer Aussteller anzufertigen.

XV. Direktverkauf

  1. 1. Im Fall des Direktverkaufs sind die Verkaufsobjekte mit deutlich lesbaren Preisschildern zu versehen.
  2. 2. Die Beschaffung und Einhaltung von gewerbe- und gesundheitspolizeilichen Genehmigungen sind Sa-che des Ausstellers.

XVI. Reinigung

  1. 1. WEITSICHT sorgt für die allgemeine Reinigung des Messe- und Ausstellungsgeländes und der Hallen-gänge.
  2. 2. Die Reinigung des Standes obliegt dem Aussteller. Sie muss täglich vor Öffnung der Messe beendet sein. Bei der Vergabe der Standreinigung soll sich der Aussteller des von WEITSICHT eingesetzten Reinigungsunternehmens bedienen.

XVII. Bewachung

  1. 1. Die allgemeine Bewachung des Messe- und Ausstellungsgeländes geschieht durch Beauftragte der WEITSICHT. Durch die allgemeine Bewachung bleibt die in Punkt XIX getroffene Haftungsregelung un-berührt.
  2. 2. Der Aussteller ist für die Beaufsichtigung seines Standes und seiner Ausstellungsgegenstände selbst verantwortlich. Ihm wird empfohlen, seinen Stand beaufsichtigen zu lassen und Schäden durch geeigne-ten Versicherungsschutz abzuwenden. Zur Nachtzeit müssen wertvolle, leicht zu entfernende Gegen-stände unter Verschluss genommen werden.
  3. 3. Für eine zusätzliche Standbewachung muss sich der Aussteller auf seine Kosten des von WEITSICHT eingesetzten Bewachungsunternehmens bedienen.

XVIII. Haftung, Versicherung, Unfallschutz

  1. 1. WEITSICHT haftet unbeschränkt nur in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit sowie für Schäden wegen der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
  2. 2. In allen anderen Fällen haftet WEITSICHT nur
    1. a. bei der Verletzung von Kardinalpflichten. Kardinalpflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Ein-haltung der Aussteller regelmäßig vertrauen darf.
    2. b. soweit WEITSICHT gesetzlich zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung verpflichtet oder dies üblich ist.
    3. c. soweit WEITSICHT in besonderem Maße Vertrauen für sich in Anspruch genommen bzw. ei-ne qualifizierte Vertrauensstellung innehat.
  3. 3. In diesen Fällen haftet WEITSICHT jedoch nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden (in der Regel nicht für Folgeschäden) und auch dann nur höchstens bis 100.000,00 EUR je Schadensfall. Die Haftungsbegrenzung gilt nur gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Im Übrigen ist die Haftung wegen einfacher oder mittlerer Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Diese Haftungsbegrenzung gilt auch für das Verhalten der Er-füllungs- und Verrichtungsgehilfen der WEITSICHT.
  4. 4. Der Aussteller haftet seinerseits für etwaige Schäden, die durch ihn, seine Angestellten, seine Beauf-tragten oder seine Ausstellungsgegenstände und -einrichtungen an Personen oder Sachen schuldhaft verursacht werden.
  5. 5. Der Abschluss einer Ausstellerversicherung wird empfohlen. Der Aussteller ist verpflichtet, an den Mes-seständen, ausgestellten Maschinen und Geräten Schutzvorrichtungen anzubringen, die den Unfallver-hütungsvorschriften entsprechen. WEITSICHT ist berechtigt, das Ausstellen oder den Betrieb von Ma-schinen und Geräten zu untersagen.

XIX. Gewerblicher Rechtschutz

  1. 1. Die Sicherstellung der Urheberrechte oder sonstiger gewerblicher Schutzrechte an den Ausstellungsob-jekten ist Sache des Ausstellers.
  2. 2. Ein sechsmonatiger Schutz von Beginn einer Ausstellung an auf Grund des Gesetzes betreffend den Schutz von Erfindungen, Mustern und Warenzeichen vom 18.03.1904 tritt nur ein, wenn das Bundesmi-nisterium für Justiz für eine bestimmte Ausstellung eine entsprechende Bekanntmachung im Bundesge-setzblatt veröffentlicht hat (Aussteller-/Messepriorität).

XX. Hausrecht, Zuwiderhandlungen, Vertragsstrafe

  1. 1. Der Aussteller unterwirft sich während der Veranstaltung auf dem gesamten Messegelände dem Haus-recht der WEITSICHT und der Messegesellschaft. Den Anordnungen der dort Beschäftigten ist Folge zu leisten.
  2. 2. Verstöße gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder gegen die Anordnungen im Rahmen des Hausrechts berechtigten WEITSICHT, wenn die Zuwiderhandlungen nach Aufforderung nicht eingestellt werden, zur sofortigen entschädigungslosen Schließung des Standes zu Lasten des Ausstellers.
  3. 3. Verletzt der Aussteller eine der in Nr. III.3, IV.3, X.4, XIII. oder XV.1 genannten Pflichten, hat er für jede Zuwiderhandlung oder sofern die Pflichtverletzung andauert für jede angefangene Stunde der Pflichtverletzung eine Vertragsstrafe in Höhe von 5 % des Gesamtmietpreises zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, insgesamt jedoch in Höhe von maximal 20 % des Gesamtmietpreises zuzüglich gesetzli-cher Umsatzsteuer zu zahlen.

XXI. Datenschutzhinweis

  1. 1. Personenbezogene Daten werden von WEITSICHT als verantwortlicher Stelle und gegebenenfalls von Partnern unter Beachtung der Datenschutzvorschriften zur Betreuung und Information von Kunden und Interessenten sowie zur Abwicklung der angebotenen Dienstleistungen verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 lit. b DS-GVO).
  2. 2. Es werden nur solche Daten verarbeitet, die zu den genannten Zwecken benötigt werden. Personenbe-zogenen Daten werden vertraulich behandelt und durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen best-möglich geschützt.
  3. 3. Es haben nur befugte Personen Zugriff auf personenbezogene Daten, die jeweils mit der technischen, kaufmännischen und kundenverwaltenden Betreuung befasst sind.
  4. 4. Soweit gesetzlich erforderlich, wurden entsprechende Auftragsverarbeitungsverträge abgeschlossen.
  5. 5. Personenbezogene Daten werden so lange aufbewahrt, bis das Vertragsverhältnis mit der WEITSICHT beendet ist und die Daten auch aus anderen rechtlichen Gründen (z. B. wegen gesetzlicher Aufbewah-rungsfristen) nicht mehr benötigt werden. Dies gilt nicht für Foto- und Videoaufnahmen, soweit diese für Marketingzwecke durch die WEITSICHT genutzt werden.
  6. 6. Jeder Aussteller kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Auskunft, Berichtigung oder Löschung verlangen, der Verarbeitung widersprechen oder sein Recht auf Datenübertragbarkeit geltend machen.

XXII. Datennutzung zu werblichen Zwecken, Widerspruchsrecht

  1. 1. WEITSICHT ist daran interessiert, die Kundenbeziehung mit den Ausstellern zu pflegen und ihnen In-formationen und Angebote über Folgeveranstaltungen und Dienstleistungen und Dienstleistungen ver-bundener Unternehmen im Sinne von Art. 4 Abs. 19 DS-GVO zukommen zu lassen. Daher werden die mit Einreichung der Anmeldung übermittelten Daten (Firmenname, Anschrift, Telefon-/ Faxnummer und E-Mail-Adresse) von WEITSICHT und gegebenenfalls von seinen Service-Partnern verarbeitet, um ent-sprechende Informationen und Angebote gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f EU-DS-GVO per E-Mail zu versenden.
  2. 2. Die Ausstellerinnen und Aussteller der WEITSICHT verpflichten sich Ihre eingeladenen Besucher und VIP-Gäste auf die AGB der WEITSICHT hinzuweisen, insbesondere dass mit dem Erscheinen auf der WEITSICHT eingewilligt wird, dass Film- und Videoaufnahmen für Marketingzwecke genutzt werden dürfen, sowie veröffentlicht werden.
  3. 3. Der Verwendung der Daten zum Zwecke der Werbung kann jederzeit gegenüber WEITSICHT wider-sprochen werden. Bei erfolgtem Widerspruch werden die Daten nicht mehr für diesen Zweck verarbeitet. Der Widerspruch kann ohne Angabe von Gründen formfrei erfolgen, ohne dass neben den Übermitt-lungskosten gesonderte Kosten anfallen. Er soll an service@dresdner-weitsicht.de gerichtet werden.

XXIII. Erfüllungsort, Gerichtsstand, Rechtswahl

  1. 1. Erfüllungsort ist Dresden.
  2. 2. Gerichtsstand ist Dresden, wenn der Aussteller Kaufmann oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat. WEITSICHT ist auch berechtigt, den Aussteller an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
  3. 3. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

XXIV. Salvatorische Klausel

Sollten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen teilweise rechtsunwirksam oder unvollständig sein, wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen sowie des Vertrages nicht berührt. In diesem Fall ver-pflichten sich die Parteien, die unwirksame Bestimmung durch eine solche Regelung zu ersetzen bzw. die Lücke durch eine solche Regelung auszufüllen, mit der der von den Parteien verfolgte wirtschaftliche Zweck am ehesten erreicht werden kann.

April 2019

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Erwerb von Online-Tickets (Oktober 2018)

I. Geltungsbereich

1. Nachfolgende Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über den Verkauf von Eintrittskarten (nach-folgend Tickets) via Internet zwischen der Hess & Hess GbR, Veranstalter der Messe Dresdner WEITSICHT (nachfolgend WEITSICHT), und dem Erwerber von Tickets (nachfolgend Kunde). Verwei-sen des Kunden auf seine eigenen Geschäftsbedingungen wird hiermit widersprochen.
2. Abweichungen von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der WEITSICHT sind nur wirksam, wenn sie von der WEITSICHT schriftlich bestätigt worden sind.

II. Vertragsabschluss

1. Der Kunde gibt mit Absendung seiner Bestellung ein verbindliches Angebot ab.
2. Der Vertrag kommt zustande, wenn die WEITSICHT die Verbuchung bzw. Abbuchung des Betrages veranlasst. Der Kunde verzichtet auf den Zugang der Annahme.
3. Alternativ können Karten an der Tageskarte erworben werden.

III. Vertragserfüllung durch den Kunden

1. Die Preise für Tickets sind auf der Webseite www.dresdner-weitsicht.de/Tickets ersichtlich1. Maßgeb-lich sind die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Webseite angegebenen Preise.
2. Der Kaufpreis ist unverzüglich nach Vertragsschluss zur Zahlung fällig.
3. Der Kunde leistet den in seiner Bestellung angegebenen Betrag per paypal, Kreditkarte oder per Bankeinzug, sofern auf der jeweiligen Webseite die Zahlung per Bankeinzug möglich ist. Die WEIT-SICHT akzeptiert die auf der Webseite aufgeführten Kreditkarten2. Erfüllung tritt in beiden Fällen erst mit Gutschrift auf dem Konto der WEITSICHT ein.

IV. Vertragserfüllung durch die WEITSICHT

1. Der Kunde erhält von der WEITSICHT eine E-Mail mit dem Ticket zum Selbstausdruck, sog. Print-at-home-Ticket. Der Zutritt zur Messe erfolgt ausschließlich mit diesem Print-at-home-Ticket.
2. Gekaufte Print-at-home-Tickets werden grundsätzlich nicht zurückgenommen.

V. Widerrufsbelehrung für Verbraucher

1. Widerrufsrecht

Handelt es sich bei dem Kunden um einen Verbraucher im Sinne von § 13 BGB, kann er seine auf Ab-schluss des Vertrages gerichtete Willenserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen unter Benutzung des Widerrufsformulars oder durch ausdrückliche Erklärung (z.B. Brief, E-Mail, Fax) ge-genüber der WEITSICHT widerrufen. Zur Fristwahrung genügt das rechtzeitige Absenden des Widerrufs-formulars oder die rechtzeitige Abgabe der Widerrufserklärung gegenüber der WEITSICHT. Der Lauf der Widerrufsfrist beginnt mit Vertragsschluss, jedoch nicht vor Unterrichtung des Verbrauchers gemäß den gesetzlichen Anforderungen durch die WEITSICHT (§ 312 j Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 246a § 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, 4, 5, 11 und 12 EGBGB).

Der Widerruf ist innerhalb der Widerrufsfrist nur bis zu dem Zeitpunkt möglich, in dem das Ticket die Gültig-keit verliert, d. h. mit Ende der Öffnungszeiten am letzten Messetag.

Die Widerrufserklärung ist zu richten an:

Hess & Hess GbR, Herrn Roland Hess

Antonstraße 2, 01097 Dresden

Fax: 0351 896 909 11

E-Mail: info@dresdner-weitsicht.de

2. Folgen des Widerrufs

Bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts werden die betreffenden Tickets gesperrt, gesperrt, so dass der Zutritt zur WEITSICHT nicht möglich ist.

Im Falle eines wirksamen Widerrufs zahlt die WEITSICHT den bereits durch den Verbraucher entrichteten Ticketpreis unverzüglich, aber spätestens nach 14 Tagen, zurück.

Die Frist beginnt für den Verbraucher mit Absenden des Widerrufsformulars oder mit der sonstigen Abgabe der Widerrufserklärung, für die WEITSICHT mit dem Empfang.

Bei der Rückzahlung des schon geleisteten Ticketpreises ist die WEITSICHT in der Wahl des Rückzah-lungsmittels frei. Eine Gebühr zu Lasten des Verbrauchers entsteht dabei nicht.

IV. Haftung

1. Die WEITSICHT haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die WEITSICHT nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, insbesondere der vertraglichen Hauptleistungspflichten. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die WEITSICHT für typisch vorhersehbare Schäden, nicht jedoch für Folgeschäden und höchstens auf den 10-fachen Betrag des Bestellwertes beschränkt.
2. Von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen ausgenommen ist die Haftung der WEITSICHT für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Verwenders oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verwenders beruhen.

VII. Besondere Bedingungen bei Ausfall von Referenten oder Ausstellern

1. Die WEITSICHT behält sich vor, angekündigte Referenten / Aussteller durch andere zu ersetzen und notwendige Änderungen des Veranstaltungsprogramms unter Wahrung des Gesamtcharakters der Veranstaltung vorzunehmen.
2. Ist die Durchführung der Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt, wegen Verhinderung eines Ausstel-lers / Referenten, wegen Störungen am Veranstaltungsort oder aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl nicht möglich oder muss dieser Veranstaltung deshalb verlegt werden, werden die Teilnehmer umge-hend informiert.
3. Das Teilnahmeentgelt wird erstattet, wenn die Absage aufgrund von einer zu geringen Teilnahmezahl erfolgt. Ein Anspruch auf Ersatz von Reise- und Übernachtungskosten sowie Arbeitsausfall ist ausge-schlossen, es sei denn, solche Kosten entstehen aufgrund grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Ver-haltens seitens der WEITSICHT.

VIII. Erfüllungsort, Gerichtsstand, Anwendbares Recht

1. Der Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertrag ergebenden Rechtsstreitigkeiten ist Dresden, wenn die Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen sind oder mindestens eine der Vertragsparteien keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat, oder nach Vertragsschluss ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus der Bundesrepublik Deutschland verlegt oder ihr Wohnsitz oder persönlicher Auf-enthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Die WEITSICHT ist berechtigt, Klage auch wahlweise am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu erheben.
2. Erfüllungsort für sämtliche Verpflichtungen aus diesem Vertrag ist Dresden.
3. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

IX. Schlussklausel

Sollte einer oder mehrere Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise ungültig sein oder werden, so bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Unwirksame Bestimmungen sind durch solche zu ersetzen, die dem von den Parteien angestrebten Zweck an nächsten kommen.